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Logo des Museumsvereins St.Veit (besteht aus Schaubergwerk Sunnpau und Seelackenmuseum)
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Schaubergwerk Sunnpau

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Erleben Sie mit uns 4000 Jahre Kupferbergbau! Das Schaubergwerk Sunnpau ist mit dem Museumsverein St.Veit Teil des Erz der Alpen UNESCO Global Geoparks und bietet Einblicke in die Entwicklung des Bergbaus von der Bronzezeit bis in die Neuzeit.

Nicht nur für Kinder gibt es viel zu entdecken: Wie hat man in der Bronzezeit das wertvolle Erz abgebaut? Von wem stammen die Knochen und Grabbeigaben, die man im Bergwerk fand? Und was haben die Römer bei uns im Stollen gemacht?

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Unsere Tour beginnt vor dem Mundloch des Erbstollens, wo wir Sie kurz in die Geschichte des Bergbaus in St. Veit einführen. Bereits vor 4000 Jahren wurde bei uns in Furchenpingen nach Erz gegraben. Ab 1500 v.Chr. begann man mit dem Abbau unter Tage. Als um 800 v.Chr. die Eisenverarbeitung entdeckt wurde, verlor Kupfer und damit auch der Bergbau in St. Veit an Bedeutung. Erst im Mittelalter um 1300 n.Chr. schürfte man erneut nach Kupfer, da dieses als Zugabe bei der Goldschmelze benötigt wurde und erst 1875 wurde der Sunnpau endgültig stillgelegt.

Ausgestattet mit Helm und Lampe begeben wir uns auf die Spur des wertvollen Metalls in den Erbstollen. Hier erfahren Sie, wie Bergleute im Mittelalter mit Schlägel und Eisen und in der Neuzeit mit Schwarzpulver und Dynamit Stollen in den harten Fels trieben.

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Mit dem Matthiasstollen erreichen wir den bronzezeitlichen Teil unseres Bergbaues. Hier sehen Sie, wie vor über 3000 Jahren nur mit Holzkeilen, Steinhämmern und Feuersetzung Erz abgebaut wurde. In der sogenannten Kapelle, einer Kuppel, die durch Feuersetzung entstanden ist, sehen wir ein Grab von ca. 1100 v.Chr. Der Höhepunkt der Führung ist die bis zu 10 Meter hohe „große Halle“. Sie ist einzigartig in Mitteleuropa, denn nirgends sonst drangen die urzeitlichen Bergleuten nur mittels Feuersetzung soweit in den harten Kalk und Dolomit vor.

Wir verlassen das Bergwerk über eine Brücke und bei den bronzezeitlichen Schmelzöfen angekommen, erzählen wir Ihnen noch, was mit dem Kupfererz nach dessen Abbau geschah. Es musste noch zerkleinert, geröstet und geschmolzen werden bevor es zu Schmuck oder Werkzeug weiterverarbeitet werden konnte.

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