Malachit auf Gestein im Schaubergwerk Sunnpau
Logo des Museumsvereins St.Veit (besteht aus Schaubergwerk Sunnpau und Seelackenmuseum)
Wallnerbauernhaus in dem sich das Seelackenmuseum befindet
Römische Grubenlampe für Öl aus 300 nach Christus
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Seelackenmuesum

 

Das Bäuerliche Leben

Das Museumsgebäude ist das 1738 erbaute Wallnerbauernhaus aus Schwarzach. Das Haus wurde 1988 abgetragen und originalgetreu am jetzigen Standort wieder aufgebaut. Nunmehr wird es als Museum und als Begegnungs- und Veranstaltungsort genutzt. Zusammen mit Troadkasten, Backofen, Wassermühle und Schulgarten ergibt sich ein sehenswertes Ensemble.

Wallnerbauernhaus von außen in dem sich das Seelackenmuseum befindet
Rauchkuchl - offene Kochstelle im Wallnerbauernhaus Seelackenmuseum

Der Gang durch das Haus weckt Erinnerungen oder macht neugierig. Wie kann man z.B. einen Christbaum weiterverwenden? Was machte man, wenn es im Winter zu kalt war, um nach draußen aufs Plumpsklo zu gehen?

Setzen wir uns gemeinsam in die gemütliche Stube bevor wir die Rauchkuchl, die Schlafkammer und den Dachboden erkunden.

Geschichte,  Bergbau & Archäologie

Bronzezeitliche Lanzenspitze

Unsere 4000-jährige Entdeckungsreise beginnt in der Steinzeit und führt uns vorbei an den ersten, befestigten Siedlungen und bronzezeitlichen Friedhöfen zu Alltagsgenständen aus einer fast vergessenen Zeit. Grund für das Entstehen erster größerer Siedlungen war der einsetzende Kupferbergbau.um ca. 1850 v. Chr.

In St.Veit wurde in drei Abbauphasen mit jeweils unterschiedlichen Methoden Kupfer gefördert. Abgebaut wurde in der Bronzezeit von ca. 1850 bis 1000 vor Christus, zuerst noch oberirdisch in Pingen, dann ab 1500 v. Chr. unter Tage, im Mittelalter von 1300 bis 1500 und in der Neuzeit mit Unterbrechungen von ca. 1500 bis 1875. In unserer Ausstellung stellen wir die verschiedenen Abbaumethoden und Fundstücke aus Bergwerken vor.

Bergmann beim Zerkleinern von Erz
Gemälde der schönen Pongauerin im Seeackenmuseum

Besonders unter den Bergleuten aber auch unter den Bauern und Handwerken waren viele, vom Erzbischof ungewollte Protestanten. Am 31. Juli 1731 legten sie in Schwarzach den sogenannten Salzlecker-Schwur ab, ein unerschütterliches Bekenntnis zum „neuen Glauben". In Folge dessen kam es zu einer der größten Vertreibungen in der Geschichte Salzburgs (Protestantenverfolgung 1731/1732).

 
 

Thomas Bernhard

*1931 Heerlen, Niederlande

†1989 Gmunden, Österreich


Er zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 


Doch was verbindet den berühmten Schriftsteller mit St. Veit?

 

Er verbrachte in seiner Jugend zwei Jahre in der Lungenheilstätte Grafenhof, hatte prägende Begegnungen und machte hier seine ersten literarischen Gehversuche. Nach seiner Genesung kam er 30 Jahre lang zurück auf Urlaub.

 

Zwei Schauräume, der Thomas-Bernahrd-Weg und die Thomas-Bernhard-Tage sind ihm gewidmet.

Thomas Bernhard Seelackenmuseum